Maserati Ghibli 4.7 1967 – frühes Exemplar Nr. 100, V8, Italien-Erstauslieferung
Auf Anfrage
Zum Verkauf steht ein früher Maserati Ghibli 4.7 (Tipo AM 115) aus dem Jahr 1967 mit der Fahrgestellnummer 100 – eines der ersten Exemplare dieses legendären Gran Turismo, mit Details, die sich von der späteren Serie unterscheiden. Ein seltenes Stück italienischer Automobilgeschichte mit dokumentierter Historie.
Technische Daten:
- Modell: Maserati Ghibli 4.7 Coupé (Tipo AM 115)
- Baujahr: 1967
- Fahrgestellnummer: 100
- Motor: V8 aus Aluminium mit vier obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpfschmierung, 4.719 cm³, vier Weber-Doppelvergaser
- Leistung: ca. 310–330 PS (je nach Messnorm)
- Getriebe: ZF-5-Gang-Schaltgetriebe
- Hinterachse: robuste Salisbury-Starrachse
- Bremsen: Scheibenbremsen rundum mit Bremskraftverstärker
- Kilometerstand: 29.541 Meilen laut Tacho
- Farbe: Gelb / Interieur: braunes Leder (original)
- Ausstattung: Klimaanlage, Holzlenkrad, ANSA-Sportauspuff
- Papiere: österreichische Einzelgenehmigung und deutsche Papiere, sämtliche Auslieferungsdokumente der Maserati-Historikabteilung vorhanden
Besonderheiten dieses frühen Exemplars:
- Von der späteren Serie abweichendes Design von Motorhaube und Kofferraumdeckel
- Lenkrad, wie es auch im frühen Quattroporte verwendet wurde
- Felgen mit Zentralverschluss
Allgemeine Modellgeschichte:
Der Maserati Ghibli feierte im November 1966 auf dem Turiner Autosalon Premiere; die Auslieferung der Serienfahrzeuge begann im März 1967. Benannt nach einem heißen Wüstenwind, verkörpert der Ghibli die Verbindung aus Eleganz und roher Kraft. Die Karosserie zeichnete der junge Giorgetto Giugiaro, damals bei Ghia – mit langer Motorhaube, flacher Haifisch-Nase und gestreckter Fastback-Linie.
Unter der Haube arbeitet ein Vierliter-Achtzylinder aus dem Rennsport-Erbe der Marke: ein V8 mit vier obenliegenden Nockenwellen, Trockensumpfschmierung und vier Weber-Doppelvergasern. Damit erreichte der Ghibli rund 250 km/h und zählte zu den schnellsten Sportwagen seiner Zeit – ein direkter Konkurrent der großen Ferrari-GTs. Ab 1969 folgte die stärkere Version Ghibli SS mit 4,9 Litern. Bis 1973 entstanden insgesamt nur rund 1.170 Coupés sowie 125 Spyder.
Explizite Daten über dieses Auto:
Der Wagen trägt die Fahrgestellnummer 100 und gehört damit zu den ersten Ghibli, die das Werk in Modena verließen.
- Erstauslieferung in Italien mit dem Kennzeichen EE 2553
- Der Erstbesitzer brachte den Ghibli anschließend in die USA und nutzte ihn dort bis 1973.
- Danach erwarb ihn ein Engländer, der ihn bis Ende der 70er-Jahre fuhr. Anschließend ging der Wagen wieder in die USA – zu diesem Zeitpunkt mit nur rund 26.000 Meilen auf dem Tacho – und wurde dort kaum bewegt.
- Später kam der Ghibli nach Deutschland, wo der Motor revidiert wurde.
- Vor rund zehn Jahren wurde er mit 29.000 Meilen erworben. Der niedrige Tachostand gilt als plausibel, zumal sich das originale Leder in sehr gutem Zustand befindet.
- Letztes Jahr: großes Service, österreichische Einzelgenehmigung, Felgen überarbeitet und neue Reifen montiert.
Der Ghibli ist langstreckentauglich und bietet enormen Fahrspaß – italienischer Gran Turismo im besten Sinne.
Besichtigung: Steyr, Oberösterreich
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